Für die Schöpfung

Wie leben wir in und mit dieser Welt, wie gehen wir mit der Natur, der Schöpfung Gottes um? Es ist eine Frage die mich schon lange Zeit begleitet, und für die ich auch gerne außerhalb des Pfarrgartens aktiv sein will. Die Corona Pandemie hat dieser Frage allgemein wieder mehr Raum verschafft.
Was kann eine Kirchengemeinde da machen?
Die evangelische Landeskirche Württemberg arbeitet schon seit über 20 Jahren an dieser Frage und ist an der Entwicklung des "Günen Gockels" maßgeblich beteiligt.

Was ist der Grüne Gockel?

Der Grüne Gockel erinnert an den Hahn, der krähte, als Petrus abstritt, zu diesem Menschen Jesus zu gehören - in der Bibel heißt es, dass Petrus vor das Tor ging und bitterlich weinte (im Lukas-Evangelium, Kapitel 22, die Verse 54 bis 62).

Vielleicht kräht der Hahn, bevor wir die Schöpfung und mit ihr den Schöpfer verleugnen durch Mißachtung seiner Schöpfung?

Und er erinnert an den Hahn auf so manchem Kirchturm - fest mit beiden Beinen unten verankert, mit dem Kopf aber manchmal in den Wolken und oft mit freiem Blick nach allen Seiten - nicht festgelegt auf rechts oder links oder ... Auf vielen Kirchtürmen steht dieser Hahn, mit weitem Blick in alle Richtungen, aber auch auf das, was direkt um den Kirchturm herum geschieht.

Der Gockel soll krähen und sich lautstark zu Wort melden, dass wir merken, wenn wir Gott als den Schöpfer verleugnen, indem wir die Schöpfung verachten, vernichten, zerstören, uns über die Schöpfung stellen und meinen, sie sei nur da, damit wir sie ausbeuten können.

Grundlage des Handelns für die Schöpfung ist der erste Artikel des apostolischen Glaubensbekenntnisses:
"Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde."

Können Sie sich vorstellen, an diesem Handeln aktiv beteiligt zu sein? Als ersten Schritt schenken wir Ihnen eine Tüte "Mengener Mischung". Damit können Sie schon mal eine eigene Schöpfungsoase in ihrem Garten starten.

Erfahren Sie mehr...