Schmetterling

Die Passionszeit beginnt mit dem Aschermittwoch am 17. Februar. Es sind danach 40 Fastentage bis Ostern. Die Sonntage werden dabei nicht mitgezählt, denn sie sind keine Fastentage.

Beim Fasten geht es auch nicht darum, seinen Körper an irgendwelche Grenzen zu bringen. Verzicht dient in erster Linie dazu, sich über das eigene Leben klarzuwerden.

Modern gedacht: Was brauche ich wirklich zum Leben? Womit belaste ich meine Umwelt schwerer, als es notwendig wäre? Welches Licht trage ich in die Welt?

In diesem Jahr wird es auch eine gute Zeit sein, mit dem vergangenen Jahr in Einklang zu kommen.

Mit dem Fasten Wegweiser: Wandeln möchten wir Ihnen eine Anleitung dazu in die Hand geben.

Sie können dieses kleine Büchlein beim Verlag "Andere Zeiten" bestellen.

24. Februar Er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen

Der Hirte sucht das verlorene Schaf

Psalm 23

Der wohl bekannteste der 150 Psalmen. Gott als der gute Hirte, der SCHALOM, Wohlergehen für sein Volk sucht. Der aber auch im Tal der Todesschatten da ist. Dort, wo das Leben bedroht ist von inneren und äußeren Feinden.

Jesus führt dieses Bild noch einmal fort, in der Geschichte vom Hirten, der seine Herde verlässt um das eine, verlorene Schaf zu suchen.

Gott geht uns nach, er gibt niemanden verloren. Er geht uns so weit nach, dass er den Himmel verlässt, nicht mehr Gott gleich sein will, um Mensch zu sein.

Im Angesicht seiner Feinde ist der Tisch gedeckt, er selbst wird Brot und Wein. Seine Kirche soll gestärkt und ohne Furcht auf dem Weg sein.

Er ist das Brot, er ist der Wein, steht auf und esst, der Weg ist weit. Es schütze euch der Herr, er wird von Angst befrei'n, es schütze euch der Herr, er wird von Angst befrei'n.

3. März Fürwahr, er trug unsere Krankheit...

Christus in Dornen vom Teufel versucht

...wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Jesaja 53

Ja wirklich, Jesus hätte es einfacher haben können. Hat es ihm der Teufel nicht gesagt, damals, als er in der Wüste war? Sprich ein Wort, und die Steine werden Brot! Gott wird dich doch nicht sterben lassen! Hat er nicht seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten? Verneige dich vor mir, und ich lege dir die Welt zu Füßen!

Er hätte alle Grenzen, die das Menschsein ihm auflegte einfach überspringen können.

Die Sorge um den Körper, dass zu Essen da ist, Kleidung, ein Platz zum Schlafen. Sprich nur ein Wort, und die Steine WErden Brot.

Die Möglichkeit, dass etwas passiert, eine Krankheit, ein Unfall, Gewalt von Menschen oder der Natur. Hat er nicht seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten?

Die Mühe, die man auf sich nimmt, um das Herz eines Menschen zu gewinnen, Beziehungen zu pflegen, Freundschaften zu erhalten. Verehre mich und ich gebe sie dir alle.

Der Weg Jesu führt ans Kreuz. Das ist schwer anzusehen und auszuhalten. Wir versuchen dem auszuweichen. Das Kreuz wird leer dargestellt oder mit einem Bild der Hoffnung geschmückt. Doch es ist was es ist.

Es stellt eine Frage: Kann ich annehmen, dass Gott sich selbst gibt?

Kreuz auf das ich schaue, steht als Zeichen da, der, dem ich vertraue ist in dir mir nah.

KreuzWege - Andachten in der Passionszeit 

Mittwochs, 18:00 Uhr, Pauluskirche

10. März

17. März

24. März

Karwoche - Gottesdienste in der Pauluskirche

Donnerstag, 1. April, 18:00 Uhr

Freitag, 2. April, 10:00 Uhr

Osterfest - Gottesdienst in der Pauluskirche

Sonntag, 4. April, 5:30 Uhr und 10:00 Uhr

Montag, 5. April, 10:00 Uhr