Wie wir uns sehen

Wir verstehen uns als offene, diakonisch aktive und gesellschaftlich engagierte Gemeinde. Wir bringen uns ins Gemeinwesen ein und wünschen uns, dass unsere Arbeit das widerspiegelt, was Jesus Christus im Zusammensein mit Menschen gelebt hat. Wir sind offen für ökumenische Begegnungen und freuen uns, wenn es uns gelingt, dass unser Gemeindeleben viele unterschiedliche Menschen anspricht. Die Begegnung mit Jugendlichen ist uns wichtig und wir wünschen uns, dass sie in unserer Gemeinde einen Ort finden, um ihren Glauben zu leben. Genauso freuen wir uns, wenn ältere Menschen mit Erfahrung und Lebensweisheit sich in unsere Gruppen und Strukturen einbringen. Wir möchten Menschen in Grenz- und Schwellensituationen begleiten und vor den Fragen der Welt nicht die Augen verschließen. Darum bemühen wir uns in unserem Gemeindeleben und in unserer Arbeit als Pfarrerin, Pfarrer und Kirchengemeinderat. 

Wir freuen uns über alle, die sich bei uns zuhause fühlen und uns unterstützen und arbeiten im Rahmen unserer Möglichkeiten daran, eine bunte und vielfältige Gemeinde zu schaffen, in der unterschiedliche Formen, den Glaube zu leben und verschiedene Möglichkeiten für Spiritualität ihren Platz haben. Als evangelische Gemeinde in der Diaspora suchen wir den Austausch mit anderen Konfessionen und Religionen und sind offen für eine Zusammenarbeit, die Unterschiede nicht einebnet und doch das Gemeinsame zum Tragen bringt.

 

Unser Gemeindegebiet umfasst das Gebiet der bürgerlichen Gemeinden Mengen, Hohentengen und Scheer mit den Teilorten Rulfingen, Ennetach, Heudorf, Beuren und Blochingen. Das Gemeindezentrum mit der Kirche, Gemeindesaal, Gemeindebüro, Kirchenpflege und Räumen für die Gemeindegruppen befindet sich in Mengen in der Zeppelinstraße 30 bis 34.

Wie wir vernetzt sind

Mehr zum Thema

Ansprechpartner in unserer Gemeinde

Weiterführende Links

  • Homepages der umliegenden evangelischen Kirchengemeinden:

http://www.evkirche-badsaulgau.de

http://www.ev-kirche-riedlingen.de

http://www.evang-sig.de/

  •  Homepage der katholischen Kirchengemeinde Mengen: 

http://liebfrauen-mengen.drs.de

  •  Homepage der Stadt Mengen:

http://www.mengen.de

  •  Hompage des Kirchenbezirkes Biberach

http://www.kirchenbezirk-biberach.de

  •  Evangelisches Jugendwerk Biberach:

http://www.ejwbiberach.de

  •  Homepage der Diakonischen Bezirksstelle Bad Saulgau

http://www.evangelische-beratung.info/angebote/sozialberatung/beratungsstellen/bachstrasse-21-88348-bad-saulgau

  •  Evangelisches Bildungswerk Oberschwaben:

http://www.ebo-rv.de/

  •  Evangelische Landeskirche Württemberg:

www.elk-wue.de

  • Evangelische Kirche Deutschland

www.ekd.de

 Download

Die Evangelische Landeskirche in Württemberg [PDF, 120 KB]

 

 

Unsere Geschichte

Die evangelischen Christen in Mengen wurden bis 1898 von den Pfarrern der Kirchengemeinden Pflummern, Riedlingen und Saulgau betreut, 1898 wurde Mengen dann endgültig zur Kirchengemeinde Saulgau gezählt.

Die erste evangelische Kirche in Mengen wurde 1880 am Schillergarten erbaut und am 30. Oktober 1967 abgebrochen.

Aus der kleinen Kirchengemeinde, die 1947 noch aus 350 Personen bestand, ich zunächst durch die Flüchtlingsbewegung nach dem zweiten Weltkrieg, dann durch die Rückkehr vieler deutschstämmiger Familien nach 1989 eine große Gemeinde geworden, die mit den umliegenden Dörfern rund 2000 Personen umfasst.

1954 wurde der Gemeinde ein Bauplatz an der zeppelinstraße zur Verfügung gestellt und Architekt Dr. Ruff aus Degerloch mit der Planung beauftragt.

Der Grundstein konnte 1956 gelegt werden. Nach einjähriger Bauzeit wurde die Kirche am 14. Juli 1957 in einem Festgottesdienst mit Landesbischof Hein, Prälat Buder, Dekan Schwemmle und dem Ortspfarrer Gerhard Schneider eingeweiht.

Die Paululskirche hat etwa 350 Sitzplätze. Ein besonderes Schmuckstück ist das dreiteilige Chorfenster, mit dem gekreuzigten Christus in der Mitte, dem auferstandenen Christus im linken und Christus als dem Herrn der Welt im rechten Fenster.

Der Entwurf des Fensters stammt von Wolf-Dieter Kohler. Das gesamte Fenster wurde von den drei Künstlern Prof. Yelin, Adolf Saile und Wolf-Dieter Kohler gestaltet.

Ursprünglich wurde es für die Ausstellung "Baden-Württemberg im Jahre 1955" angefertigt. Nach dem Willen der Künstler sollte es einer Diasporagemeinde geschenkt werden. Der Kirchengemeinderat Mengen hat sich darum beworben, und das Fenster erhalten.

Altar, Leuchter und Altarkreuz stammen von Hans-Dieter Bohnet aus Stuttgart. Die Kanzelplatte zeigt im Vordergrund den Apostel Paulus, dahinter den ihn aussendenden auferstandenen Christus.

1963 erhielt die Kirche drei Glocken

  • Taufglocke (Ruf-Gottes-Glocke)

Komm und folge mir nach. Matthäus 19,21

Gestiftet von Familie Wilhelm und Meta Gelhaar, Mengen 1963, c''

  • Kreuzglocke

Ich will dich segnen. 1. Mose 12,9

Gestiftet von den Familien Dihlmann Sen. und Jun., sowie Momber, Mengen 1963, 472 kg, a'

  • Betglocke 

Er selbst, der Vater, hat euch lieb. Johannes 16,27

Gestiftet von der Stadt Mengen, 687 kg, g'

Zwei weitere Plätze im Glockenstuhl sind bis heute leer geblieben.

Im Juni 2020 wird eine umfassende Renovierung durchgeführt.

Orgel

Am 10. Juli 1966 erklang zum ersten Mal die zweimanualige Orgel, op 817, der Firma Späth mit 15 Registern.